Der Deutschlandfunk zeigt in einem aktuellen Beitrag, warum Erzählungen über Deep State, Illuminati oder angeblich geheime Eliten seit Jahrhunderten bestehen – und weshalb sie bis heute eng mit antisemitischen Denkmustern verknüpft sind. Der Beitrag ordnet historische Wurzeln, psychologische Mechanismen und aktuelle Gefahren ein.

🧩 Keine einfachen Rezepte

Misstrauen wächst. Fronten verhärten sich.
Menschen ziehen sich zurück – oder radikalisieren sich weiter.

Verschwörungserzählungen sind längst kein Randphänomen mehr. Sie entstehen aus Angst, Kontrollverlust und dem Gefühl, nicht gehört zu werden. Genau deshalb greifen schnelle Lösungen, reine Faktenchecks oder pauschale Verbote oft zu kurz.

Der Artikel von Bernd Harder fasst eindrücklich zusammen, wie der Physiker Stefan Hackstein seinen langen Weg aus dem Verschwörungsglauben beschreibt (ZEIT) – und stellt eine ergänzende SZ-Reportage zum schwierigen Umgang im privaten Umfeld gegenüber. Die Kernaussage: Ausstieg ist ein Prozess mit vielen kleinen Aha-Momenten; Beratung und Gespräch helfen, sind aber keine Garantie.