Problematische Systeme hinter scheinbar harmloser Lebenshilfe

Immer wieder stellt sich die Frage, ob Coaching-, Seminar- oder Persönlichkeitsentwicklungsangebote Bezüge zu Scientology oder ähnlichen geschlossenen Systemen aufweisen.

Viele Angebote arbeiten mit Begriffen wie: „Blockaden lösen“, „Potenziale entfalten“, „Bewusstsein erweitern“ oder „Erfolg programmieren“.

Verfassungsschutz beendet Beobachtung von Scientology als eigenen Phänomenbereich

Das Bundesamt für Verfassungsschutz wird Scientology künftig nicht mehr als eigenen Beobachtungsschwerpunkt führen.

Wenn der „Speedrun“ zur Grenzüberschreitung wird

Für Klicks und Reichweite betreten junge Menschen Einrichtungen von Scientology und behandeln sie wie ein Spiellevel. Der virale „Speedrun“-Trend wirft Fragen auf: Was steckt dahinter – und wo verläuft die Grenze zwischen Neugier, Satire und problematischer Verharmlosung?

🧠 Ausstellung mit fragwürdigen Inhalten – Verbindungen zu Scientology?

Ein aktueller Medienbericht aus Düsseldorf zeigt: Ein Verein mit auffälliger Nähe zur Ideologie von Scientology präsentiert öffentlich „absurde Theorien“ – und tritt dabei nicht offen unter eigenem Namen auf.

Solche Tarnstrukturen sind kein Zufall, sondern seit Jahrzehnten Teil der Strategie: Über scheinbar unabhängige Initiativen werden Inhalte verbreitet, ohne die eigentliche Herkunft transparent zu machen.

Innerhalb von Scientology existiert eine Abteilung, über die kaum offen gesprochen wird – das Office of Special Affairs (OSA). Beobachter vergleichen sie immer wieder mit einem privaten Nachrichtendienst. Ihre Aufgabe: Umgang mit Kritik, Medien, Aussteiger:innen und allem, was für die Organisation gefährlich werden könnte.