In Kooperation von ADK und SKEPTIX-Verein für kritisches Denken, Augsburg

Wo?
Annapam (Bäckergasse 23, Augsburg)
Wann?
Donnertstag 5. November 2026, 19:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 10 €, incl. Abendimbiss und Tagungsgetränke
In Kooperation von ADK und SKEPTIX-Verein für kritisches Denken, Augsburg

Wo?
Annapam (Bäckergasse 23, Augsburg)
Wann?
Donnertstag 5. November 2026, 19:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 10 €, incl. Abendimbiss und Tagungsgetränke
Wie gewinnen sektenartige Online-Communities Einfluss auf junge Menschen? Welche Mechanismen fördern emotionale Abhängigkeit, Manipulation und Radikalisierung? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Demokratie und Prävention?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Interview mit Mirijam Wiedemann im Format „Quo vadis, Demokratie?“ des Nomos Verlags. Im Mittelpunkt stehen problematische Gruppendynamiken in digitalen Räumen, psychologische Abhängigkeitsmechanismen und die Gefahren abgeschotteter Online-Gemeinschaften. Auch die Frage, wie Kinder und Jugendliche besser vor manipulativer Einflussnahme geschützt werden können, wird thematisiert.
Mirijam Wiedemann war bei unserer diesjährigen gemeinsamen Jahrestagung mit der ADK Referentin zum Thema „Zwischen Spiel und Gefahr – sektenartige Strukturen und Gewalt in Online-Communities“. Die Auseinandersetzung mit solchen digitalen Gemeinschaften und ihren möglichen Folgen für junge Menschen ist auch für unsere Informations- und Aufklärungsarbeit von großer Bedeutung.
Die Tagungsbroschüre erscheint demnächst. Wer Interesse daran hat, kann sich gerne per E-Mail an info@sektenwatch.de wenden.
Zum Interview beim Nomos Verlag
Interesse an der Tagungsbroschüre
Hashtags:
#Sekteninformationen #Skeptix #OnlineCommunities #DigitaleGewalt #Manipulation #SeelischeAbhängigkeit #Radikalisierung #Jugendschutz #Demokratiebildung #Prävention
Die Sendung beschäftigt sich mit Menschen, die in problematische Gemeinschaften geraten, und fragt nach persönlichen Erfahrungen mit sogenannten Seelenfängern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus dem Versprechen von Halt, Gemeinschaft und Hilfe in Lebenskrisen Abhängigkeit, Manipulation und psychischer Druck entstehen können.
Wie kann es sein, dass derartige Inhalte im Umfeld einer Heilpraktikerschule vermittelt werden, die Menschen für eine therapeutische Tätigkeit vermeintlich „qualifiziert“? Der Fall wirft grundlegende Fragen nach den vermittelten Inhalten, der Verantwortung der Bildungseinrichtungen und dem Schutz von Menschen auf, die therapeutische Hilfe suchen.
Für uns ist dieser Fall ein weiterer dringender Anlass, das Heilpraktiker(un)wesen und seinen Schutz durch Gesetz und Rechtssprechung endlich grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen. Qualifikation, wissenschaftliche Standards, wirksame Aufsicht und Patientenschutz dürfen nicht länger Randthemen bleiben. Es braucht eine ernsthafte politische Debatte über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Grenzen pseudomedizinischer Praktiken. Mit dem Wildwuchs ohne klare Ausbildungsvorgaben muss Schluss sein.
Während andere Gesundheitsberufe klar geregelte Ausbildungswege, verbindliche Qualifikationsanforderungen und staatlich definierte Standards erfüllen müssen, fehlt es im Heilpraktikerwesen an vergleichbaren Voraussetzungen. Während für andere Gesundheitsberufe klare Regeln gelten, herrscht beim Heilpraktikerwesen vielfach noch Wildwest. Die Folgen für Patientinnen und Patienten können gravierend sein: Fehldiagnosen, verspätete oder unterlassene notwendige Behandlungen und im schlimmsten Fall lebensgefährliche gesundheitliche Schäden oder gar Todesfolgen. Das ist angesichts der Verantwortung für die Gesundheit von Menschen nicht länger hinnehmbar.
Skeptix: Der Blogbeitrag „Der falsche Heiler“ greift das Thema auf und berichtet über die neue BR-Dokuserie.
Bayerischer Rundfunk: Die Recherche zu Seminaren mit Bezug zur Germanischen Neuen Medizin an Paracelsus-Heilpraktikerschulen.
SEELENFÄNGER-Podcast: Die Spezialfolge „Diagnose Tod“ greift das Thema Germanische Neue Medizin und die Pracelsus-Heilpraktiker-Schule auf.
Dr. Janos Hegedüs: Das Video „Verrückte Alternativ-Medizin in Laienhand – Das Problem mit Heilpraktikern“ beleuchtet grundsätzliche Probleme des Heilpraktiker(un)wesens.
Aufklärung, wirksame Kontrolle und konsequenter Patientenschutz: Es ist höchste Zeit, aus solchen Fällen politische Konsequenzen zu ziehen.
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Was geschieht, wenn Menschen einer pseudomedizinischen Heilslehre mehr vertrauen als wissenschaftlich fundierter Medizin? Die zweiteilige investigative Dokuserie „Seelenfänger: Der falsche Heiler“ des Bayerischen Rundfunks (BR) geht dieser Frage am Beispiel der sogenannten Germanischen Neuen Medizin (GNM) nach.
Die von Ryke Geerd Hamer begründete Lehre deutet Krebs als Folge seelischer Konflikte und lehnt wissenschaftlich fundierte medizinische Behandlung ab. Die Dokumentation berichtet von Menschen, die Angehörige verloren haben, nachdem diese auf entsprechende Heilsversprechen vertraut und auf medizinische Behandlungen verzichtet hatten. Sie beleuchtet zudem, wie Hamers Vorstellungen bis heute, insbesondere über das Internet, weiterverbreitet werden.
Gerade Menschen in schweren gesundheitlichen oder persönlichen Krisen können für vermeintlich einfache Erklärungen und Heilungsversprechen empfänglich sein. Die Dokumentation macht deutlich, wie wichtig eine kritische Prüfung solcher Angebote und der Schutz vor pseudomedizinischer Desinformation sind.
Wer sich ausführlicher auch im Audioformat mit dem Themenkomplex beschäftigen möchte, findet hier die Staffel „Diagnose Tod“ des SEELENFÄNGER-Podcasts auf Spotify.
Die ideologischen antisemitischen Hintergründe und möglichen Folgen der Germanischen Neuen Medizin haben wir auch in eigenen Beiträgen aufgegriffen:
#GermanischeNeueMedizin #GNM #Pseudomedizin #Heilsversprechen #MedizinischeAufklärung #WissenschaftsbasierteMedizin #SeelischeAbhängigkeit #Manipulation #Gesundheitskompetenz
